Montag, 30. Dezember 2013

2013 liegt in den letzten Zügen.

Draussen hört man schon immer wieder vereinzelt Böller explodieren, die irgendwelche ungeduldigen Jugendliche zünden, weil sie die paar Stunden bis zur Silvesternacht nicht mehr abwarten können.

Tatsächlich sind es nur noch knapp 28 Stunden bis zur Jahreswende.
Dann ist 2013 schon wieder vorbei.

2013.
Ein Jahr das mir genau vor einem Jahr ziemlich viel Angst eingejagt hat. Ich wusste, dass 2013 viele Veränderungen im Gepäck haben würde. Und da mir Veränderungen im Allgemeinen immer etwas Angst machen und da ich auf einige Ereignisse keinen bzw. nur sehr geringen Einfluss hatte, kam mir 2013 wie eine gewaltige Raubkatze vor, die mich mich spitzen Zähnen und dem Geruch toten Fleisches anbrüllt.
Schaffe ich meine Abschlussprüfung?
Schafft Alex seine Abschlussprüfung?
Bekommt Alex seinen Studienplatz? Wenn ja wo?
Werde ich versetzt?
Wenn ja, wie soll ich die Wohnung bezahlen? Wie soll meine Beziehung bestehen?

Aber jetzt im Rückblick (und solche Jahresrückblicke sind zwar ein wenig Mainstream, aber ich halte sie trotzdem für sinnvoll) kommt mir 2013 eher wie eine kuschelige, zahme, wenn auch ziemlich große Hauskatze vor.
Kaum ein Jahr hat für mich so viele Veränderungen bedeutet. Ich meine: Hey, ich habe jetzt meine eigene Wohnung und ein eigenes Namensschild an meiner Bürotür.

Insgesamt muss ich aber sagen, dass 2013 alles dermaßen gut geklappt hat, dass es schon fast unheimlich ist.
Natürlich gab es nicht nur erfreuliche Geschehnisse. Aber das ist halt so im Leben und ich muss gestehen, ich muss länger überlegen, was 2013 schief lief als mir positive Erinnerungen ins Gedächtnis zu rufen.
Und so sollte das doch auch sein: Man sollte der Vergangenheit nicht böse sein. Sonst hat man Probleme mit der Zukunft. Die beiden sind nämlich Verwandte- und Blut ist bekanntlich dicker als Wasser.

Bei euch ist sicher auch einiges passiert.
Wenn ich mal zurück denke, wird mir fast schwindelig: Ich habe richtig gute neue Freunde gefunden, ein guter Freund ist nach China gegangen. Der Umzug, die Renovierung, der Abschluss, Urlaub, Arbeit.
Zack- Jahr vorbei. Wenn alte Leute sagen, die Zeit vergeht wie im Flug, verdreht man als junger Mensch manchmal die Augen. Aber je älter man wird desto stärker merkt man selbst, dass es stimmt.

Peng.

Peng.

Wieder ein Böller. Ich werde mich morgen von 2013 mit einem schönen Glas Sekt verabschieden und gleichzeitig 2014 mit offenen Armen empfangen. Etwas anderes bleibt einem ja auch nicht übrig.

Ich wünsche euch allen, dass ihr nächstes Jahr zurückdenkt und merkt: Eigentlich ist es doch wunderschön gewesen dieses Jahr.

In diesem Sinne, feiert rauschend Abschied vom alten Jahr und heißt das neue Jahr willkommen!

Tschüss 2013! Und danke.


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