Sonntag, 23. Februar 2014

Bread Pops- eine vermeintlich geniale Idee.

Hallo ihr Lieben,

hattet ihr auch schon einmal die wahnwitzige Idee, ihr hättet eine Idee als aller erstes?
Meistens entpuppt sich das ganze dann als Pustekuchen. Aber dieses Gefühl ist echt stark: man fühlt sich wie ein Genie.

Ich bin kein's. Trotzdem betone ich, dass mir die Idee zu folgendem Snack unabhängig von anderen Rezepten eingefallen ist.
Dass schon clevere Gaumen vor mir auf die Idee gekommen sind, ist mir erst nach dem Ausprobieren meines persönlichen Rezepts durch einen kleinen Abstecher auf Google klar geworden.
Ist hart, wenn einem die Erkenntnis eiskalt ins Gesicht klatscht, dass man kein genialer Erfiner ist :D

Nichtsdestotrotz find ich sie super, die herzhaften Cousins der Cake Pops.
Ich kam beim Stöbern auf einigen Food-Blogs und Blogs mit Essen, die keine Food-Blogs sein möchten, auf die Idee den Kuchen durch Brot zu ersetzen, da ich nicht die allergrößte Naschkatze bin, sondern eher auf etwas schön Würziges abfahre.

Als witziger und origineller Snack auf Partys anstatt der obligatorischen Schnittchen kommen die kleinen Brotkugeln am Stil sicher gut an.
Hier ist mein Prototyp-Grundrezept. Meine Zutaten haben für vier Bread Pops gereicht- eine nette Ausprobier-Portion.




Zutaten:
  • 1 Scheibe Vollkornbrot oder zwei bis drei Scheiben Pumpernickel
  • ca. 2 EL Schmand oder Frischkäse (ich hab's mit Schmand probiert: Es war nix anderes im Kühlschrank; Frischkäse ist natürlich aromatischer)
  • gehackte Kräuter (gerne auch TK), ca. 3 EL
  • 2 EL geriebener Parmesankäse
  • etwas Milch
  • Lollistile
  • Styropor oder Blumensteckkissen
  • Salz, Pfeffer, Gewürze nach Wahl
Zubereitung:
Das Brot wird klein gebröselt und in eine Schüssel verfrachtet.
In einer anderen Schüssel rühre ich den Schmand mit etwas Milch und dem Parmesan cremig. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dann die Schmand-Masse portionsweise unter die Brotkrümel heben. Nicht zu viel auf einmal, die Masse muss saftig aber schön fest sein.
Aus dem fertigen "Teig" werden dann kleine Kugeln geformt. Sie sollten nicht zu bauchig werden, sonst halten sie nicht am Stil.
In eine geeignete Dose legen und ca. 30 Minuten im Gefrierfach frösteln lassen.
Die Kräuter verteile ich derweil auf einem Tellerchen und stelle die Steckvorrichtung bereit.
Die Stile so weit in die Pops drücken, dass sie gut halten. Dann in der Kräutermischung kurz drehen, ins Steckkissen und bis zum Verzehr ab in den Kühlschrank.

Einfach, lecker und attraktiv.

Die Kugeln können je nach Geschmack und Phantasie aufgepeppt werden:
- Kräutervariation
- kleingeschnittener Käse
- Leberwurst statt Frischkäse
- kleine Wurststückchen
- angebratene Speckwürfelchen
- kleingeschnittener Räucherlachs

Sobald ich eine besonders köstliche Variante ausprobiert habe, gebe ich euch Bescheid.

Kann man übrigens super dippen: Womit auch immer (Quark, Salsa, Chili-Soße, heißer Käse,...)

Kommentare:

  1. Haha...ich hatte genau diese Idee heute Morgen, ohne jemals vorher davon gehört zu haben und nun musste auch ich feststellen, als ich dachte mal ein wenig zu googeln, ob es das womöglich schon gibt, dass ich definitiv nicht die Erste mit diesem Einfall bin...lol...
    Deinen Blogeintrag fand ich sehr passend denn auch ich hatte dieses Gefühl endlich mal auf eine Idee gekommen zu sein, die vor mir noch niemand hatte...tja...was soll ich sagen...ich wurde leider schwer enttäuscht...aber wenigstens hatte ich kurzzeitig dieses Gefühl, ein genie zu sein ;)...
    Gut, dass es mir damit nicht allein so geht :D...

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  2. Haha :) Stell dir mal vor wie das vor dem Intenetzeitalter gewesen sein muss. Da hatte man Ideen und wurde nicht direkt durch Google wieder auf den Boden der Tatsachen zurück gebracht.
    Na ob jetzt unsere Idee oder nicht: toll ist sie auf jeden Fall!!!

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