Freitag, 25. April 2014

Italienischer Flammkuchen

Hallo ihr Lieben,

bei uns gibt es ein kleines nettes Restaurant, in das uns meine Eltern manchmal einladen. Wir wählen dann meistens einstimmig einen der diversen Flammkuchen, die dort wirklich köstlich sind.
Nur mein Freundi steht dann stets auf dem Schlauch: Da er Zöliakie hat, ist ihm der Verzehr von Weizen versagt.
Da ich ihm diese Köstlichkeiten aber unbedingt auch mal gönnen wollte (nein, natürlich nicht, weil ich auch ein großes Schleckermaul bin), habe ich mich selbst mal an einem Flammkuchen mit glutenfreiem Mehl versucht und muss sagen: Ist eigentlich ganz einfach.





Mein Rezept reicht für ca. 3 große Flammkuchen.

Zutaten:

  • 250 g Mehl 
  • 2 TL Olivenöl
  • 100 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 Becher Schmand
  • 500 g Cherrytomaten
  • 1 Kugel Mozzarella
  • ca. 50 g Grana Padano 
  • drei große Hände voll Rucola
  • etwas Milch
  • ca. 2-3 TL TK-Kräuter nach Wahl
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung:

Mehl, Olivenöl, Wasser und Salz werden mit dem Knethaken zu einem Glatten Teig verarbeitet. Dann muss der Teig etwas ruhen. Das empfehle ich ganz besonders, wenn ihr auch glutenfreies Mehl verwendet, da es meistens noch ziemlich viel Wasser zieht. Ich habe dem Teig ca. 15 Minuten Zeit gegeben, damit sich die Zutaten untereinander besser kennenlernen konnten.
In der Zwischenzeit wird der Schmand mit ein wenig Milch cremig gerührt, gesalzen, gepfeffert und mit den Kräutern bereichert. Der Grans Padano wird schön fein geraspelt, der Mozzarella in kleine Stücke geschnitten oder auch gerieben. Der geriebene Mozzarella lässt sich natürlich leichter verteilen. Dafür friert man ihn kurz ein (am besten ab ins Gefrierfach bevor es los geht).
Die Cherrytomaten werden gewaschen und halbiert.

Der Ofen kann nun schon mal auf 260 Grad aufgeheizt werden. Wenn euer Ofen so viel nicht hergibt: Macht nix, hat meiner auch nicht. Dann einfach volle Pulle. Verlängert nur die Garzeit, ist nicht tragisch.

Knetet den Teig noch einmal gut durch. Der Teig muss nun dünn ausgerollt werden. Also sorgt dafür, dass er nicht zu klebrig ist. Wenn der Teig später im Ofen trocken wird, schadet das nichts, denn der Belag ist saftig genug. Also: Mehl, Mehl, Mehl. Dann wird er ca. gedreiteilt und dünn ausgerollt. Das ist eigentlich der schwierigste Schritt: Wenn der Teig an den Händen, dem Nudelholz, der Arbeitsfläche, in den Haaren und an den Wänden klebt. Vielleicht stellt ihr euch auch geschickter an und nur ich habe diese Probleme :D
Die dünnen Fladen vorsichtig auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen.
Die Schmandmasse gleichmäßig auf den Flammkuchen verteilen. Lasst nicht so breite Ränder, die werden extrem trocken.
Tomaten und Käse verteilen, mit Pfeffer und Salz würzen und ab in den Ofen damit. Ich habe jedes Blech einzeln reingeschoben, damit die Hitze sich gleichmäßig auswirkt. Bei 260 Grad soll das ganze ca. 4 Minuten backen. Ich habe bei 225 Grad gebacken und sie waren in ca. 10 Minuten fertig. Einfach schauen, wann der Käse und der Teig sich goldbraun färben.
In der Zwischenzeit wird der Rucola sorgfältig gereinigt.
Raus aus dem Ofen und den Rucola verteilen. Schnell servieren.

Schmeckt auch am nächsten Tag kalt sehr gut (z.B. auf der Arbeit).

Guuuuuten!!!



Mjammmjammmjamm 

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