Dienstag, 4. November 2014

Das Experiment #5 - der erste Hersthappen: Kürbis-Kokssuppe

Hallo ihr Lieben,

heute ist es grau und ungemütlich draußen. Herbst halt. Genau die richtige Zeit, um sich ein wärmendes Süppchen zu kochen.

Ohne Kürbis kommt man nicht durch den Herbst, soviel steht fest für mich. Ein großer Kokos-Fan war ich zwar noch nie, aber ich muss sagen: Dieses Püppchen hier hat es mir durchaus angetan.
Die Süße von Kokos und Kürbis harmoniert Perfekt mit der Schärfe von Ingwer und Chili.

Erwartungen: Kürbis ist irgendwie ein sehr bodenständiges Gemüse, finde ich. Dazu exotisches Curry und Kokos? Kann das passen?

Ich muss einfach bessere Fotos machen. Das sieht ja nach nix aus. Das fällt mir bloß erst immer ein, wenn alles vermanscht ist :/


Das ist drin: Kokosmilch, Hokkaidokürbis, Chili, Schalotten, Ingwer, Currypulver

Die Herausforderung: Kürbis schlachten. Wie gesagt, ich esse wirklich gerne Kürbis. Aber bis er in kochbarem Zustand ist, habe ich eine Sehnenscheidenentzündung. Ich habe echt scharfe Messer, aber es ist trotzdem immer ein Kampf die Dinger zu zerlegen.

Das Ergebnis: Cremige Kokosmilch, scharfer Ingwer und Chili. Das wärmt von innen den Bauch und die Seele. Der pürierte Kürbis schmiegt sich an die anderen Zutaten an. Hier dominiert kein Geschmack, irgendwie sticht jedes Aroma raus. Und das macht Gaumenspaß. Obwohl ich Curry auch nicht so gerne mag: hier passt es super rein. Genau so muss Kürbissuppe schmecken.

Übrigens: Die Schale vom Hokkaido muss man zum Glück nicht auch noch abschälen. Sie wird beim Kochen schön weich und der Geschmack leidet keineswegs darunter.

P.S.: Was soll das bitte, Rechtschreibprogramm? Wieso machst du aus Kokos immer Koks?



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