Sonntag, 2. November 2014

Fazit fur das Experiment für den Sommer- Wat muss dat muss is ne doofe Devise.

Hallo ihr Lieben,

Anfang November lässt es sich wohl nicht leugnen: Der Sommer ist vorüber. Auch wenn man gestern mit spätsommerlichen 24 Grad durchaus dem Trug unterlegen sein konnte, der Sommer ende dieses Jahr nicht.

Jedenfalls ist es Zeit ein Fazit für das Experiment für den Sommerabschnitt zu ziehen.

Ein Rückblick in Bildern:





Eigentlich standen 10 Rezepte auf dem Programm. Wie ihr seht- hab ich nicht geschafft.
Ehrlich gesagt war ich aber etwas erstaunt, als ich gesehen habe, wie wenig Rezepte ich tatsächlich ausprobiert habe. Nicht mal die Hälfte? Bitter.

Nun, sich grämen hat noch nie was geholfen. Deswegen: Problem analysieren und lösen. Immerhin stehen ja noch drei Jahreszeiten bevor.
Woran lag's also, dass ich Panini Italiano, Sauerteigbrot mit Melone und Schinken, Dorade mit Basilikum und Limonen, gebackene Sardinen mit Estragonmarinade, Lammkarree mit Olivenkruste und Bohnensalat und eingelegte schwarze Nüsse nicht nachgekocht habe?
Panini Italiano: Panini mit frischer Artischocke. Ich hatte es vor- und es wurde nix. Schuld war die Artischocke. Die Dinger sehen ja eher wie dekoratives Blumenbeiwerk als etwas Essbares aus. Aber ich habe mich tatsächlich dran gewagt (und ca. 2 € für eine Artischocke hingeblättert). Das Dilemma wurde vorbestimmt, als ich ca. zwei Tage nach dem Einkauf statt Kefir einen dicken Käfer im Kühlschrank sitzen hatte, der sich wohl in den Blättern versteckt hatte und nun vor sich hin fror. Ich verfrachtete das unterkühlte Tierchen nach draußen und gab noch nicht auf. Stattdessen suchte ich nach Anleitungen zur Zubereitung von Artischocken im Internet. Ich fand sogar Videos auf Youtube. Aber hey, es hat mir nix gebracht. Das bisschen, das ich am Ende übrig hatte von dem Teil, wurde nicht weich und schmeckte nicht. Dabei mag ich Artischocke aus der Dose sehr gerne. Ich hätte es ja auch noch mal mit der versucht. Aber die Herausforderung war eben die Artischocke. Bitter gescheitert.
Sauerteigbrot mit Melone und Schinken: Ich mag Brot, ich mag Melone und ich mag Schinken. Aber ich mag kein Brotbacken. Klar, das war hier eindeutig die Herausforderung. Da ich aber schon ständig Brot für Männchen backen muss, da er an Zöliakie leidet und kein normales Brot essen kann, hatte ich schlichtweg keine Lust. Mea Culpa.
Dorade mit Basilikum und Limonen: Hab ich versucht. Aber mit Seelachs. Und deswegen war ich dismissed. Und dann hab ich's aus den Augen verloren...
gebackene Sardinen mit Estragonmarinade: Iiiiiih Sardinen!
eingelegte schwarze Nüsse: Ehrlich gesagt dachte ich bei diesem "Rezept", kann nicht sein. Wo soll ich bitte unreife Walnüsse herbekommen? Und dann vergammeln lassen?... Nee, is nich.
Lammkarree mit Olivenkruste und Bohnensalat: Eindeutiges Problem hier: Time and Money. Und natürlich süße Lämmchenaugen. Irgendwie hab ich's nicht geschafft, obwohl ich mich angestrengt hab.

So, und fühlt sich mein Blogger-Herz jetzt schuldig?
Nö. Denn jaaaaaaa, ich wollte über meinen eigenen Schatten springen. Aber so ist das im Leben halt: Man schafft nicht immer alles, was man sich vornimmt. Das kann einen verbittern oder man lernt draus und nimmt sich vor, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Fazit für das Experiment Sommer: Alles, was ich probiert habe, war anders und lecker. Es lohnt sich über den Tellerrand zu schauen. Aber Freizeitstress muss man sich einfach nicht machen.

Habt einen schönen, stressfreien Abend, ihr Lieben.

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